Minimachane in Budapest

Drei Tage vor Jom ha Schoa besuchte unsere Gruppe im Rahmen des Minimachane in Budapest das berühmte Holocaust-Mahnmal auf dem Ufer der Donau.

 

Das Logo unseres Jugendklubs „Anachnu Haverim“ und zwei Gedenkkerzen wurden aufgestellt.

Nach Rückkehr nach Halle nehmen fast alle Teilnehmer dieses Machane an der Gedenkveranstaltung in der halleschen Synagoge teil.

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Jom ha Schoa Gedenkveranstaltung am 2. Mai 2019 in Halle (Saale)

Am 27. Nissan jedes Jahres ist der Gedenktag an die Opfer des Holocaust. 
Musik und Gedichte darüber zu schreiben, ist grausam. Das wäre Heuchelei. Denn wenn das Singen dem Weinen gleicht, dann werden die Worte zum Gebet.
Wir trauen und erinnern uns, wir betrachten unser Leben als Fortsetzung der Schicksale der Millionen denn das Volk ist ein Ganzes: die Toten und die Lebenden.

 

Wir gedenken aller Namen, 

wir gedenken unseres Kummers. 

Dies ist wichtig – nicht für die Toten. 

Dieses brauchen – die Lebenden.

Veranstalter: Jüdische Gemeinde zu Halle (Saale)

Datum: 02.05.2019

Uhrzeit: 16:00 bis ca. 19:00

Ort: Synagoge und Friedhofsgelände in der Humboldtstraße 52, 06114 Halle

 

Teil 1: Beginn um 16:00 Uhr auf dem Friedhofsgelände, in der Nähe vom Davidstern in hinterem Teil. Die Namen von Holocaustopfern aus verschiedenen Städten und Kommunen Saschen-Anhalts werden vorgelesen. Es besteht die Möglichkeit eine Erinnerungskerze anzuzünden bzw. einen Erinnerungsstein zu legen.
Hauptteil 2: Beginn um ca. 17:00 Uhr in der halleschen Synagoge. Gäste und Teilnehmer gehen über die Verbindungstür vom Friedhofsgelände in den Synagogenhof und gelangen in die Synagoge über die geöffnete Hintertür in das Kidduschraum.
Teil 3: Beginn nach dem Abschluss der Hauptveranstaltung ca. um 18:15 Uhr. Gäste und Teilnehmer kehren zurück zum Veranstaltungsort 1. Die Namen von Holocaustopfern aus verschiedenen Städten und Kommunen Saschen-Anhalts werden weiter vorgelesen. Es besteht weiterhin die Möglichkeit eine Erinnerungskerze anzuzünden bzw. einen Erinnerungsstein zu legen.

Hinweise:        

Die Eingangstür zum Grundstück der Synagoge von der Humboldtstraße bleibt die gesamte Zeit geschlossen.

Der Zugang zum Veranstaltungsort erfolgt die ganze Zeit nur über das Einfahrtstor zum Friedhof. 

Die Veranstaltung ist öffentlich. 
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Chag Pessach kascher we-same’ach!

Wir feiern jedes Jahr das Fest unserer Befreiung aus der Knechtschaft Ägyptens und des Entstehens des jüdischen Volkes und benennen dabei die zahlreichen Wunder, die der Allmächtige zu damaliger Zeit nicht nur für unsere Freiheit, sondern auch für das Erstarken unseres Glaubens verrichtet hat. Dabei ist es immens wichtig zu verstehen, dass die Befreiung nicht abgeschlossen ist; in jeder Generation setzt sie sich fort bzw. wird, nicht immer problemlos, neu erlebt.

In den 70er und 80er Jahren des vorigen Jahrhunderts fand ein weiterer Exodus statt: der aus der sowjetischen Sklaverei. Sehr viele heute in der Bundesrepublik lebenden Juden waren als Kinder und junge Menschen Zeugen dieser Ereignisse. Wenn auch anders als zu Mosches Zeiten, war es dennoch eine Befreiung, nicht nur im Sinne eines Wohnort- oder Staatssystemwechsels. Viele ehemalige sowjetische – oder wie hier fälschlicherweise öfters zu hören „russische“ – Juden, die heute in Israel, den Vereinigten Staaten, Kanada, Australien und Deutschland leben, fanden den Weg zurück zur jüdischen Religion, Tradition und Kultur.

Die Veränderungen in der heutigen Welt, und insbesondere das Anwachsen des Antisemitismus in Deutschland und fast überall in Europa, stellen uns vor neue Herausforderungen. Beim Begegnen dieser Bedrohungen und Lösen der damit verbundenen Probleme ist es unentbehrlich, die Erfahrungen und Lehren der vorigen Generationen gut zu kennen und stets zu berücksichtigen.

Gerade deshalb haben wir vor paar Tagen alle zusammen erst den Chametz verbrannt oder verkauft, Gerichte kascher le-Pessach zubereitet und werden heute Abend die Haggada lesen, die zehn Plagen benennen und über die vier Fragenden diskutieren und selbstverständlich Matzen essen.

Ihr Max Privorozki

(aus der Begrüßung in der April-Ausgabe des BTJ-Gemeindemagazins) 

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Monatsplan

  • 21. Juni 2019Kabbalath Schabbath; Beginn - nach Jüdischem Kalender
  • 22. Juni 2019 9:30Schabbath G'ttesdienst
  • 28. Juni 2019Kabbalath Schabbath; Beginn - nach Jüdischem Kalender
  • 29. Juni 2019 9:30Schabbath G'ttesdienst
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