Pressemitteilung der Jüdischen Gemeinde zu Halle (Saale) zur Verleihung des Emil-L.-Fackenheim-Preises für Toleranz und Verständigung 2017

jom_ha_schoa_berlin_FB_Werbung5_02Wie bereits berichtet, beschloss die Repräsentantenversammlung der Jüdischen Gemeinde zu Halle (Saale) den Verein Marsch des Lebens e. V. mit dem Emil-L.-Fackenheim-Preis für Toleranz und Verständigung 2017 auszuzeichnen.

Der „Marsch des Lebens“ vereint einerseits die Erinnerung an die schrecklisten Jahre der deutschen Geschichte mit der Aufarbeitung der Vergangenheit und der Versöhnung zwischen den Nachkommen der Opfer- und Tätergenerationen und ist andererseits ein mächtiges Zeichen gegen den modernen Antisemitismus und für den Staat Israel. Seit dem Beginn der Bewegung im Jahr 2007 fanden bisher Märsche in über 300 Städten und Ortschaften statt – unter anderem auch in der Stadt Halle an der Saale.

Die feierliche Preisverleihung findet am 25. April 2017 um 19:00 Uhr in der Konzerthalle Ulrichskirche, Christian-Wolff-Straße 2, 06108 Halle (Saale), statt. Der Einlass beginnt um 18:30 Uhr. Wir bitten um Anmeldung per E-Mail an ELF2017Presse@jghalle.de

Der Emil-L.-Fackenheim-Preis ist mit insgesamt 2.000 Euro dotiert.

Am 25. April 2017 organisiert die Jüdische Gemeinde zu Halle (Saale) gemeinsam mit dem Preisträger darüber hinaus zwei öffentliche Veranstaltungen:

  • Marsch des Lebens in Halle (Saale) unter dem Motto „Von der Schoa zu neuem Leben“. Der Marsch beginnt um 15:00 Uhr mit der Startveranstaltung in der Dessauer Straße 24 und führt vorbei an verschiedenen Orten jüdischen Lebens, u. a. der halleschen Synagoge am Wasserturm und dem Gemeindezentrum in der Großen Märkerstraße, zum Jerusalemer Platz.
  • Open-Air-Gedenkveranstaltung anlässlich des Jom ha-Schoa. Die Gedenkveranstaltung beginnt um 17:00 Uhr am Jerusalemer Platz. Es werden Gedenkkerzen angezündet und die Namen der ermordeten jüdischen Hallenser vorgelesen.

Eine Anmeldung zu diesen beiden öffentlichen Veranstaltungen ist nicht erforderlich.

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Emil-L.-Fackenheim-Preises für Toleranz und Verständigung 2017

Der Repräsentantenausschuss der Jüdischen Gemeinde zu Halle (Saale) hat einstimmig beschlossen, den Verein Marsch des Lebens e. V. mit dem Emil-L.-Fackenheim-Preis für Toleranz und Verständigung 2017 auszuzeichnen.

Der „Marsch des Lebens“ vereint einerseits die Erinnerung an die schrecklisten Jahre der deutschen Geschichte mit der Aufarbeitung der Vergangenheit und der Versöhnung zwischen den Nachkommen der Opfer- und Tätergenerationen und ist andererseits ein mächtiges Zeichen gegen den modernen Antisemitismus und für den Staat Israel. Seit dem Beginn der Bewegung im Jahr 2007 fanden bisher Märsche in über 300 Städten und Ortschaften statt – unter anderem auch in der Stadt Halle an der Saale.

Die feierliche Preisverleihung findet am 25.04.2017 statt. Über Ort und Zeit der Preisverleihung wird gesondert informiert.

Der Preis ist mit insgesamt 2.000 Euro dotiert.

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Mitteilung zu den Ergebnissen der Wahl in der Jüdischen Gemeinde zu Halle (Saale)

Die Jüdische Gemeinde zu Halle (Saale) hat am 04. Dezember 2016 satzungsgemäß den neuen Repräsentantenausschuss und Vorstand gewählt.

Insgesamt besteht der Repräsentantenausschuss aus 9 Mitgliedern.

  1.  Herr Privorozki, Max 
  2.  Herr Zalmover, Yosyp                  
  3.  Herr Rasin, Roman 
  4.  Frau Korunskaja, Janina 
  5.  Herr Rayvich, Aleksandr 
  6.  Herr Chifrine, Vladislav
  7.  Herr Volkovskyy, Oleg 
  8.  Frau Newelewa, Rosa      
  9.  Frau Lushik, Hanna 

Aleksandr Rayvich wurde zum Vorsitzenden des Repräsentantenausschusses gewählt.

Roman Rasin ist sein Stellvertreter.

Der Gemeindevorstand besteht aus drei Mitgliedern: den Gemeindevorsitzenden, seinen Stellvertreter und den Gemeindekämmerer:

Vorsitzender der Gemeinde bleibt weiterhin Max Privorozki.

Zum Stellvertreter des Vorsitzenden wurde Vladislav Chifrine und

zum Kämmerer Yosyp Zalmover gewählt.

Die Wahlbeteiligung lag bei 52 Prozenten.

Als seine wichtigsten Aufgaben versteht der Vorstand der Gemeinde:

  • die Bekämpfung des Antisemitismus, Intoleranz und Israelhasses in der wesentlich verschlimmernder Umgebung
  • weitere Konsolidierung der Gemeindefinanzen
  • Öffentlichkeit der Gemeinde für alle, die Interesse am Judentum haben und gleichzeitig größere Niveau der Sicherheit in den Gemeindeobjekten

Unser Ziel ist eine gute Zusammenarbeit und Koexistenz mit anderen Religionen, Kulturen und Völkern. Die Jüdische Gemeinde Halle versteht sich als Interessenvertretung der jüdischen Bevölkerung der Stadt Halle und Umgebung. Wir sind eine junge und gleichzeitig sehr alte Gemeinde. Die Geschichte der heutigen Jüdischen Gemeinde zu Halle (Saale) begann im Jahre 1692. Wir feiern im nächsten Jahr unser 325. Jubiläum. Wir sehen unsere Aufgabe auch darin diese 325-jährige Geschichte fortzuschreiben und sind stolz dieser Gemeinde zu dienen.

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Monatsplan

  • 26. April 2017 9:00Soz. Abteilung, Sprechstunden Eduard Tschernin; Pause: 12:30-13:30
  • 26. April 2017 10:00Deutschunterricht
  • 28. April 2017 19:00Kabbalath Schabbath; Beginn - nach Jüdischem Kalender
  • 29. April 2017 9:30Schabbath G'ttesdienst
AEC v1.0.4

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