Der Jüdische Kalender
Jüdischer und weltlicher Kalender
Das Judentum ist sehr eng mit dem Kalender und den in ihm verankerten
Feiertagen und Festen sowie Fasttagen verbunden. Der Kreislauf des Kalenders bestimmt
das Leben der Juden und prägt entscheidend ihre Gewohnheiten und Lebensweise.
Weil die Monate nach dem Lunarsystem berechnet werden und
somit kürzer als die christlichen sind, fehlen im Jahr
11 Tage, die durch ein System von Schaltmonaten ausgeglichen werden.
Der Monat Adar II wird 7 mal in 19 Jahren eingeschaltet, damit das
Pessachfest immer im Frühling stattfinden kann. Wenn alle zwei bis
drei Jahre Adar I und Adar II sind, wird Purim im Adar II gefeiert.
Die fehlenden Tage bedingen die Kalendervariabilität der jüdischen
Feiertage gegenüber dem bürgerlichen Kalender.
Es gibt verschiedene Gruppen von Feier- und Fasttagen (biblische, nachbiblische und israelisch) die durch die
jüdische Bibel TaNa''CH oder spätere rabbinische Anordnungen begründet sind.
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